mosaic
for
future

Lebenslauf

KINDHEIT

Geboren wurde Klaus Munk der Initiator von mosaic (im Folgenden KM genannt) im Jahr 1948 in Essen an der Ruhr. Seine Kindheit verbrachte er noch zwischen den Ruinen des zweiten Weltkriegs. Für Kinder ein unendlicher Spielplatz. Für ihre Eltern eine kaum zu bewältigende Aufgabe.
Jedes Jahr besuchte er mit seiner Mutter deren Eltern in Ostberlin und wurde so von klein auf Zeuge der deutschen Teilung mit den ganz persönlich erlebten Auswirkungen in der Familie.
Im Spannungsfeld verschiedener Religionen und Weltanschauungen in der Familie wurde er sehr früh mit Fragen konfrontiert wie der, wer denn nun die Wahrheit auf seiner Seite hatte. Religiöse, politische und philosophische Fragen bestimmten so bereits seine frühesten Jahre.

 

Menschenbildung

Lebenslauf

Schule und Studium

Nach vier Jahren auf der damaligen Volksschule bestand KM die damals noch übliche Aufnahmeprüfung zum Gymnasium. Diese höhere Schule war zutiefst christlich-humanistisch geprägt. Sie vermittelte nicht nur Wissen sondern auch Werte. Ihrer Menschenbildung ist er ein Leben lang dankbar geblieben. Sie hat ihm eine innere Haltung zur Gesellschaft und zu sich selbst vermittelt, die ihm immer wieder geholfen hat, durch die Tiefen des Lebens zu navigieren.
Seine Schul- und Studienzeit fiel in die Aufbruchszeit der 60er. Natürlich blieb er davon nicht unberührt – musikalisch als Schlagzeuger in einer Beatband, politisch als Teil der 68er Bewegung gegen die Springerpresse.

 

"Entwicklungshelfer"

Lebenslauf

Beruf

Lange Jahre arbeitete KM als freier Unternehmensberater und Dozent in ganz Europa. Nach der politischen Wende sah er es als seine Pflicht an, beim Aufbau der neuen Bundesländer aktiv mitzuwirken. Er betreute Unternehmen, begleitete Neugründungen, unterrichtete und erarbeitete Stadtentwicklungskonzepte. Er wurde Zeuge, was diese turbulente Zeit an Gutem und Schlechtem im Menschen nach außen spülte hinein in die Gesellschaft, in der das Alles noch heute weiterwirkt.

 

Privat

Berufung

In all den Jahren als Berater und Dozent bewegten KM immer auch die Fragen nach dem Sinn und Inhalt menschlichen Seins. Immer wieder trieben sie ihn in die Bibliotheken, ließen ihn Nächte mit Freunden diskutieren und am Schreibtisch an der Weiterentwicklung des Manuskriptes zu seinem Buch „vom Sein“ arbeiten.
 

En Garde!

Privat

Sport

Auch Sport prägt den Menschen – je nach Sportart unterschiedlich. In KMs jüngeren Jahren war er begeisterter Leichtathlet und Ruderer. Später konzentrierte er sich auf den Fechtsport, der ihn besonders wegen seiner einmaligen Kombination aus geistiger und körperlicher Herausforderung noch heute fasziniert. Mit dem Degen in der Hand, sagt er, kann man Kreativität, Selbstdisziplin, Reaktion und taktisches Geschick trainieren wie sonst in kaum einer anderen Sportart. „Das ist Schach mit der Klinge“ so der Fechter und Schachspieler KM.
 

Privat

Politik

KMs erster konkreter Kontakt zur Politik datiert auf seine berufliche Zeit in Prag zwischen 1992 und 1998. Damals wollte er dazu beitragen, die Jugend der beiden Länder Tschechien und Deutschland einander näher zu bringen. Kunst und Kulturaustausch erschienen ihm dafür der beste Weg. Unterstützung fand er unter anderem bei dem damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog, dem tschechischen Präsidenten Vaclav Havel und vielen anderen bekannten Namen der damaligen Zeit.
Aktiv in der Kommunalpolitik seiner Stadt Bad Honnef war KM seit 2002. Seitdem hat er in diesem Politikfeld nahe am Menschen eine Vielzahl von Ehrenämtern bekleidet. Unter Anderem 11 Jahre lang das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters.

Privat

Kunst

Malen und gestalten gehörten schon als Kind zu KMs liebsten Beschäftigungen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Stolz ist er darauf, einige erfolgreiche Ausstellungen-u.a. in Prag, Dresden, Duisburg, Bad Honnef- gehabt zu haben. Außerdem hat er Wandgemälde und Bronzen für das Bistum Essen gefertigt und mehrere Seniorenresidenzen sowie eine Fortbildungsakademie mit Wandbildern künstlerisch ausgestaltet. Heute interessieren KM mehr gesellschaftskritische Themen. „Immer da wo Worte nicht weiterhelfen, kann man Ereignisse und Gefühle mit Farbe und Leinwand zum Sprechen bringen“, sagt er.
Bild: Klaus Munk „The other side of Budapest”